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Sportbandagen

Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.

Knochenbruch

Das knöcherne Skelett ist das Gerüst des Menschen, welches die Basis aller Funktionen darstellt und häufig Gegenstand verschiedenster Traumata ist. Der Knochenbruch ist ein Überbegriff für Schädigungen unterschiedlichster Art. Allen ist jedoch gemeinsam, dass sie eine Unterbrechung des sonst durchgängigen Knochens beinhalten. Ob Querfraktur, Kompressionsfraktur oder Ermüdungsbruch, mit einer solchen Verletzung ist nicht zu spaßen. Aus diesem Grund setzt sie besonders Sportler außer Gefecht, da eine Belastungspause unumgänglich ist.

Ursachen

Die wohl einfachste und häufigste Knochenfraktur tritt auf, wenn auf ein feststehendes Körperteil wie das Schienbein eine Kraft ausgeübt wird, der es nicht standhalten kann. Gerade im Fußball kann ein Foul, durch eine Grätsche, eben diese Verletzung auslösen. Jeder Knochen des Körpers, besonders die langen in Ober- und Unterarmen und -beinen, enthalten sogenannte Sollbruchstellen. Wird unphysiologische Kraft auf den Knochen ausgeübt, kann es in eben diesen Bereichen leicht zu Brüchen kommen.

Wohl etwas komplexer aber dennoch häufig ist die Kompressionsfraktur, welche durch Druck in auf die Längsachse des Knochens ausgelöst wird. Sportarten wie Basketball oder Disziplinen des Leichtathletiks sind mit Sprüngen verbunden, die wiederrum mit Krafteinwirkungen beim Aufkommen einhergehen. Ist der Knochen vorbelastet, kann es schnell zu eben dieser Verletzung kommen.

Als eine der ebenfalls öfters vorkommenden Brüche kann man den Ermüdungsbruch nennen. Dieser wird durch übermäßige Belastung wie im Sport, beim Laufen, Fußballspielen oder sonstiger Bewegung ausgelöst. Auch als Stressfraktur bezeichnet, können regelmäßig wiederholende Belastungen eines bestimmten Knochen diesen längerfristigen schädigen. Sportbandagen, welche einen Knochen entlasten, können dieser Verletzung vorbeugen.

Symptome

Erste Zeichen eines Knochenbruches sind akute Schmerzen und eine sofortige Schwellung des Körperteils. Bewegungseinschränkungen oder abnorme Lage der Gliedmaßen sind meist auch sofort zu sehen. Als wohl eindeutigstes Zeichen eines Bruches, kann ein hervorstehendes Knochenstück genannt werden. Dies kennzeichnet den offenen Bruch.

Therapie

Ist der Bruch glatt und kein Bruchteil hat sich gegenüber dem anderen verschoben, muss der Sportler oder Patient nicht in den OP-Saal geschoben werden. Schienen, die ähnlich wie Sportbandagen funktionieren, halten den Knochen in der richtigen Position. Diese Bandagen verhindern, dass die Frakturteile sich gegeneinander verschieben.

Hat sich der Sportler einen komplizierten Bruch mit mehreren Frakturstücken oder gar einen offenen Bruch zugezogen, bleibt meist nur die Operation als akute Therapie. Hierbei werden Platten oder Schrauben eingesetzt, um dem Knochen die nötige Unterstützung und Führung zu geben. Im Zuge der weiteren Behandlung wird physiotherapeutische Betreuung empfohlen, sowie unterstützende Bandagen oder Schienen.

Beide Verletzungsarten gehen immer mit Belastungspausen einher. Wird nach angemessener Zeit der Sport wieder aufgenommen, helfen Sportbandagen den Knochen schonend an einwirkende Kräfte zu gewöhnen und die umgebende Muskulatur langsam zu stärken.

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Knochenbruch: Knochenbrüche entstehen durch starke Krafteinwirkungen auf einen Knochen