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Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.

Sehnenscheidenentzündung

Die Sehnenscheidenentzündung ist eine schmerzhafte Erkrankung unter der viele Menschen im Alltag chronisch leiden. Früher oft als Sekretärinnen-Krankheit bezeichnet, leiden Berufsgruppen, die einseitige Bewegungen ausführen müssen, oft unter dieser Verletzung. Eine Entzündung der Sehnenscheiden treten gehäuft im Bereich des Handgelenks oder Sprunggelenks auf, da hier mehrere dieser fibrösen Scheiden nebeneinander vorliegen. Aus diesem Grund sind auch Sportler, welche, im Zuge ihrer Aktivität, diese Körperbereiche dauerbelasten von der Sehnenscheidenentzündung betroffen.

Ursachen

Fabrikarbeiter, Sekretärinnen oder aber auch Masseure beanspruchen bei ihrer Arbeit oft überwiegend eine Muskelgruppe, die des Handgelenks. Verrichten sie über längere Zeit eher eintönige Tätigkeiten, und überlasten hierbei die Sehnen der Unterarm- und Handmuskeln, kann es zu schmerzhaften Veränderungen der dortigen Sehnenscheiden kommen.

Skilangläufer oder Tennisspieler gehen jedoch auch das Risiko einer solchen Verletzung ein. Dieser nicht-infektiöse Grund für die Sehnenscheidenentzündung ist die Dauer- und Überbelastung der Fuß- oder Handstrecker, wodurch die umliegenden Sehnenscheiden übermäßig gereizt werden. Eine langfristige Überstrapazierung führt häufig zu chronischen Schmerzen, solange keine ausreichende Heilungs- und Ruhephase eingehalten wird.

Symptome

Da die Sehnenscheidenentzündung eine Verletzung ist, die durch Dauerbelastung entsteht, treten die Symptome oft schleichend und zunächst unbemerkt auf. Sie zeichnen sich durch Druckschmerz entlang der betreffenden Sehne aus. Hinzukommend können eine Rötung zu sehen und eine Überwärmung zu spüren sein. Bei der Diagnostik durch einen Arzt, kann der Druckschmerz auf die Zone der betreffenden Sehne und des Muskels eingegrenzt werden.

Ist die Verletzung fortgeschritten, wird auch häufig während Ruhephasen ein Ziehen im Hand- oder Fußbereich verspürt. Eine Überstreckung der Sehne oder eine Anspannung des Muskels ist in diesem Falle ohne Schmerzen nicht mehr möglich.

Werden die Schmerzen in Form weiterer Belastung ignoriert, kann es zu fühlbarem Knirschen und starker Reibung der Sehne kommen. Die entzündete Sehne macht sich als Verdickung bemerkbar, und kann nicht mehr schmerzlos bewegt werden.

Therapie

Da es besonders für Sportler von großer Wichtigkeit ist, die Sehnenscheidenentzündung schnellstmöglich zu behandeln, sollte die Therapie in einem frühen Stadium begonnen werden. Sie setzt sich zum größten Teil aus einer konservativen Behandlung mit entzündungshemmenden Salben und schmerzlindernden Medikamenten zusammen. Hinzukommend sind auch einfache Mittel wie Kühlung, Hochlagern und Pausieren der schmerzhaften Tätigkeit ein Mittel, um erste Hilfe für die Erkrankung zu leisten.

Um eine weitere Belastung der Muskelgruppen so gering wie möglich zu halten, können Bandagen und Verbände eine schonende Wirkung erzielen. Sportbandagen, die das Handgelenk unterstützen und die Arbeit der Handmuskeln sowie der Sehnen einschränken, werden häufig im Tennissport eingesetzt. Die sportliche Aktivität ist möglicherweise für einen gewissen Zeitraum eingeschränkt, die Entlastung beschleunigt jedoch die Heilung. Skilangläufer können Knöchelbandagen nutzen, um die Reibung der Sehnen zu verhindern, und Schmerzen zu lindern. Wird die Muskelarbeit der beanspruchten Sehnen verringert, vermindert sich auch die Belastung der Sehnenscheiden, dementsprechend der Schmerz.

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Sehnenscheidentzündung: Sehnenscheidentzündungen treten oft bei Menschen auf, die einseitige Bewegungen ausführen müssen