Sportbandagen.biz

Sportbandagen

Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.

Das Kniegelenk

Das Kniegelenk, auch Atriculatio genu genannt, stellt das größte Gelenk des Körpers dar. Im menschlichen Körper ist es das Gelenk, welches der meisten Belastung standhalten muss. Obwohl sportliche Betätigung zur Funktionstüchtigkeit des Kniegelenks beiträgt, gibt es Sportarten wie Fußball oder Skifahren, die es überbelasten können. Im Falle einer Kniegelenksverletzung können stützende Sportbandagen das Gelenk und die beteiligten Muskeln entlasten. Hinzukommend gelten Sportarten wie Schwimmen, Wandern oder Radfahren als Kniegelenksentlastenden sportliche Betätigungen.

Aufbau

Der Oberschenkelknochen (Femur) das Schienbein (Tibia) und die Kniescheibe (Patella) bilden die drei Gelenkkörper. Oberschenkelknochen und Kniescheibe fungieren als Femoropatellargelenk, auf dem Ende des Oberschenkelknochens rauf und runter gleitet. Femur und Tibia hingegen bilden ein Drehscharniergelenk. Dies bedeutet, dass eine Beugung und Streckung, sowie eine Innen- und Außenrotation, bei 90° Beugung, möglich sind.

Bänder

Die relativ starken Bänder des Kniegelenks ergänzen und unterstützen die Gelenkkapsel nachhaltig. Zunächst gibt es das Ligamentum Patellae, welches eine Fortsetzung des vierköpfigen Oberschenkelmuskels darstellt. Wichtig zur seitlichen Stabilisierung sind zusätzlich die Kollateralbänder, die eine Dehnung sowie ein Wegknicken verhindern können. Seitlich angelagert ist das Innenband mit dem Innenmeniskus verwachsen, das Außenband hat jedoch keinerlei feste Verbindung zum Gelenk. Hinzukommend unterstützen zwei Kreuzbänder den Halteapparat des Kniegelenks. Diese verhindern die Verschiebung des Oberschenkelknochens auf dem Schienbein. Als vorderes und hinteres Kreuzband bezeichnet wickeln sie sich bei einer Einwärtsdrehung des Unterschenkels umeinander, bei einer Auswärtsdrehung voneinander ab.

Besonderheiten

Eine besondere Einrichtung des Kniegelenks sind die Menisken. Diese halbmondförmigen Knorpelscheiben trennen die Gelenkkapsel jedoch nicht vollständig. Sie helfen bei der Kraftübertragung vom Oberschenkelknochen auf das Schienbein und gleichen die unterschiedlichen Oberflächen aneinander an. Das Kniegelenk kann eine Menge Belastung ertragen. Diese sollte jedoch senkrecht auf das Gelenk ausgeübt werden. Fußball oder Tennis, Sportarten, die mit schnellem Richtungswechsel verbunden sind, können verschleißend auf die Menisken wirken. Sollte die Last auf diese Polster für eine längere Zeit ungleichmäßig verteilt sein, ist das Risiko einer Verletzung des Kniegelenks sehr hoch. Bei einer Verletzung der Menisken kann es somit, zu einer verstärkten Abnutzung der Gelenkknorpel und somit zu einer Gelenksarthrose kommen.

Verletzungen

  • Kreuzbandriss

    Der Kreuzbandriss stellt die häufigste Verletzung im Bereich des Kniegelenks dar. Meist entsteht sie durch Krafteinwirkung auf den gestreckten oder gebeugten Unterschenkel, oder ein plötzliches Einwärtsdrehen desselbigen. Sportarten wie Fußball oder Skifahren gehen nicht selten mit diesen Unfällen einher.

    Bei einem Riss des vorderen Kreuzbandes lässt sich der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel nach vorne schieben, der Unterschenkel wurde höchstwahrscheinlich bei gebeugtem Knie einwärts gedreht. Im Gegensatz dazu reißt das hintere Kreuzband meist, beim Einknicken nach Innen. In manchen Fällen spricht man von „Unhappy Triad“, da zusätzlich das Innenband sowie der innere Meniskus leicht in Mitleidenschaft gezogen werden können. Symptome der Verletzung sind ein sehr instabiles und kaum belastbares Gelenk, starke Schmerzen sowie ein Bluterguss, der durch Einrisse in kleine Arterien entsteht.

    Therapie

    Die konservative Behandlung eines Kreuzbandrisses beschäftigt sich überwiegend mit der Muskelkräftigung. Diese soll im Anschluss an die Therapie in der Lage sein, die Aufgabe der Kreuzbänder zu übernehmen. Zunächst darf das Kniegelenk minimal belastet werden, was durch eine Kunststoffschiene erreicht wird. Im Falle eines operativen Eingriffs, wird eine Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie) vorgenommen, um minimal invasiv zu arbeiten. Hierbei kann eine Rekonstruktion mit Hilfe einer Kreuzbandplastik eingesetzt werden.

  • Meniskenverschleiß

    Eine verfrühte Abnutzung der Menisken kann zunächst durch Kniebelastenden Sport oder einen Kreuzbandriss geschehen. Hierbei kann es auch zu einem Einriss einer der Menisken kommen. Diese Verletzung geht mit einer raschen Gelenkschwellung einher.

    Therapie

    Abhängig vom Schweregrad der Verletzung, kann der gerissene Menikus arthroskopisch geglättet, getackert oder genäht werden. Kommt es jedoch zu einem Meniskusabriss, erkennt der Körper diesen Teil als Fremdkörper an, weshalb eine Entfernung die einzige Möglichkeit ist.

  • Sie sind hier auf der Sportbandagen-Seite: www.sportbandagen.biz/gelenke-knochen/kniegelenk/
    Kniegelenk: Sportbandagen schützen Gelenke und Knochen, auch das Kniegelenk