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Sportbandagen

Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.

Oberschenkel

Durch seine anatomische Lage und seine muskuläre Grundlage gehört der Oberschenkel offensichtlich zu den tragenden Körperteilen eines menschlichen Körpers. Fast jede Sportart kann mit Hämatomen, Muskelzerrungen oder sogar Knochenbrüchen im Bereich des Oberschenkels einhergehen. Leichtere Verletzungen wie Muskelzerrungen können in der Regel konservativ durch Bandagen behandelt werden. Bei Knochenbrüchen oder Muskelrissen sind operative Eingriffe jedoch oft nicht vermeidbar.

Aufbau

Die knöcherne Grundlage des Oberschenkels ist der Oberschenkelknochen, lateinisch Femur genannt. Er ist einer der stärksten und längsten Röhrenknochen des Menschen. Um diesen wichtigen Knochen vor Brüchen zu schützen, ist er von einer dicken Muskelschicht umschlossen. Sie setzt sich aus drei Funktionseinheiten zusammen. Im vorderen Bereich liegen die Extensoren. Dies ist eine Muskelgruppe, die beugend im Knie- und streckend im Hüftgelenk wirkt. Die Flexoren, welche hinten liegen, haben die entgegengesetzte Wirkung in den besagten Gelenken. Der innere Bereich des Oberschenkels wird von den Adduktoren dominiert, welche die Bewegung des Heranführens möglich machen und nur im Hüftgelenk wirken. Diese muskuläre Basis des Oberschenkels kann durch diverse Sportarten trainiert werden. Besonders für den Wandersport ist es wichtig diese Muskelgruppe zu stärken, da sie das Kniegelenk entlasten.

Verletzungen

  • Oberschenkelzerrung

    Fast jede Sportart kann mit einer Oberschenkelzerrung einhergehen. Diese wird durch Überbelastung oder Überdehnung hervorgerufen und kann in verschiedene Schweregrade eingestuft werden. Der Einsatz von Sportbandagen ist von diesem Schweregrad abhängig.

    Zunächst können durch Überbeanspruchung sehr leicht einzelne Muskelfasern reißen oder überdehnt werden. Bewegungsschmerz, sowie Stechen und Brennen im Bereich der Zerrung sind häufige Symptome. Die Verletzung kann sowohl im vorderen als auch im hinteren Bereich der Oberschenkelmuskulatur vorkommen, wobei die Gruppe der Flexoren anfälliger ist. Entgegen mancher Meinung ist eine Pause von sportlicher Betätigung angebracht. Sportbandagen, welche durch Kompression wirken, können die Heilung beschleunigen.

    Wird die sportliche Aktivität zu schnell wieder aufgenommen, kann es zu einer Zerrung zweiten Grades kommen, die durch stechende und brennende Schmerzen auch im ruhenden Zustand gekennzeichnet ist. Da nun eine erheblich größere Anzahl an Muskelfasern gerissen oder überdehnt ist, muss die Sportpause verlängert werden. Vor und nach Sportbeginn sind nun ausreichende Dehnung und in manchen Fällen das Anlegen von Oberschenkelbandagen nötig.

    Ein vollständiger Riss eines Muskels basiert auf einer starken Überbelastung oder Krafteinwirkung auf die jeweilige Muskelgruppe. Sportliche Betätigung oder Bewegung im Allgemeinen ist in diesem Fall nicht mehr möglich. An der Stelle des Risses ist von außen eine Delle deutlich tastbar, Hämatome und blaue Flecken entstehen schnell. Ein Muskelriss kann nur durch einen operativen Eingriff, mit anschließender Physiotherapie behandelt werden. Diese wird durch den Einsatz von Sportbandagen unterstützt, eine Sportpause von 3 Monaten ist jedoch unabdingbar.

  • Oberschenkelhalsbruch

    Der Oberschenkelhalsbruch ist eine Verletzung die häufiger im hohen Alter auftritt. Bei jüngeren Menschen kann sie jedoch auf Krafteinwirkungen im Sport oder bei Unfällen zurückzuführen sein. Der Bruch liegt in diesem Fall zwischen Hüftkopf und Oberschenkelhals vor. Er geht mit Symptomen, wie Hüftgelenksschmerzen sowie einer Außenrotationsfehlstellung des Oberschenkels einher. Hämatome, Schwellungen sowie eingeschränkte Bewegung im Hüftgelenk sind ebenfalls häufig zu beobachten. Durch sportliche Aktivität und Training kann einem solchen Bruch vorgebeugt werden. Dies bedeutet, dass die muskuläre Grundlage gestärkt wird.

    Therapie

    Liegt eine stabile Schenkelhalsfraktur vor, welche durch einen geraden Bruch sowie eine gute muskuläre Grundlage gekennzeichnet ist, wird häufig konservativ therapiert. Dies ist oft bei jüngeren Menschen der Fall. Durch physiotherapeutische Behandlung, Unterarmgehstützen und Oberschenkelbandagen wird der Oberschenkelknochen stabilisiert. Die Mobilisation soll die Beweglichkeit des Oberschenkels erhalten und eine Versteifung im Hüftgelenk verhindern. Ältere Menschen können einem operativen Eingriff meist nicht entgehen.

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Oberschenkel: Sportbandagen schützen Gelenke und Knochen auch den Oberschenkel