Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.
Der Rumpf umfasst sowohl einen Teil der Wirbelsäule als auch den Bauch und den Brustkorb. Es gibt diverse Verletzungen, die eine Rumpforthese erforderlich machen können.
Eine Rumpforthese besteht meist aus atmungsaktivem und dehnbarem Material, welches wie ein großflächiger Verband einmal um den Rumpf und das betroffene Gebiet gelegt wird. Hierbei ist die Bandage manchmal in Stufen einstellbar, um wenn nötig zusätzlich Druck auszuüben.
Sollte bei einem Sturz aus größeren Höhen oder einem Verkehrsunfall die Brustwirbelsäule oder der knöcherne Brustkorb in Mitleidenschaft gezogen worden sein, wird der Einsatz von Rumpforthesen oft notwendig. Rippenbrüche oder Wirbelverrenkungen können häufig nicht operativ behandelt werden, sollten jedoch trotzdem korrekt verheilen. Die Rumpforthese ermöglicht eine Schienung und Führung der Gelenke, sowie eine Immobilisierung der Rippen. Somit verbleiben die Frakturstücke in der richtigen Position, um eine korrekte Verheilung des Knochens zu ermöglichen.
Hat eine Operation im Bereich des Bauches oder Brustkorbes stattgefunden, müssen oft Narben vor übermäßiger Belastung geschützt werden. Rumpforthesen ermöglichen nur eingeschränkten Bewegunsgumfang. Die Bauchwand wird somit nicht zu stark gedehnt und kann sich langsam an Belastungen gewöhnen.
Wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, ist die Stärkung der Rückenmuskulatur zur Entlastung der Wirbelsäule ein großer Teil der physiotherapeutischen Behandlung. Um dies zu ermöglichen und eine risikofreie Übergangszeit sicher zu stellen, können ebenfalls stützende und entlastende Rumpforthesen eingesetzt werden. Synonym wird oft auch der Name Korsett oder Rückenorthese verwendet.
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Rumpforthesen: Rumpforthese schützen den Rücken, den Bauch und den knöchernen Brustkorb.