Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.
Zwei Mannschaften aus je sieben Spielern verfolgen das Ziel den kleinen handlichen Ball in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern. Handball ist eine Sport, der mit viel Kraft und Körperkontakt verbunden ist. Sprünge, Würfe, Sprints, Stopps und Richtungsänderungen sind typische Bewegungen für Handballspieler und erhöhen die Gefahr für diverse Verletzungen. Im Vordergrund des Handballtrainings stehen Kraft- und Schnelligkeitsübungen, da diese zu den Grundlagen eines erfolgreichen Handballspieles gehören.
Handball verlangt neben Kraft und Schnelligkeit eine große Bandbreite an Fähigkeiten. Ballgefühl und Reaktionsvermögen sind bei dem rasanten Sport von äußerster Wichtigkeit. Auf das Laufen muss der Umgang mit dem Ball, das Dribbeln und Werfen angepasst sein. Im Zusammenspiel mit Teamspielern oder Gegnern, kommt es auf engem Raum zu Kollisionen, Stürze und Stöße sind nicht unwahrscheinlich.
Beim Laufen werden Knie- und Sprunggelenke überwiegend belastet. Die Sprünge und Richtungswechsel erhöhen die Krafteinwirkung auf die Gelenkflächen, die somit mehr Arbeit leisten müssen. Gelenkknorpel und -kapsel leiden unter der enormen Belastung des Hallenbodens und werden schneller abgenutzt. Rasante Bewegungen dehnen die Außenbänder des Sprunggelenks und ziehen die Kreuz- und Kollateralbänder des Kniegelenks in Mitleidenschaft.
Die Kniescheibe muss im Handball den Verletzungen, durch Stürze auf den Hallenboden, standhalten. Kniebandagen, die Bänder schützen und das Kniegelenk stabilisieren, polstern gleichzeitig die Kniescheibe.
Hinzukommend belastet der Sport, wie der Name schon sagt, zunehmend Hand-, Finger-, Ellenbogen und Schultergelenke. Um effektive Würfe ausüben zu können, muss besonders die Muskulatur des Ober- und Unterarms, sowie die des Schultergürtels trainiert werden. Eine gut ausgebildete Muskelbasis stabilisiert die umliegenden Gelenke. Gleichzeitig bedeutet das Training höhere Verschleißerscheinungen für Ellenbogen- und Schultergelenke. Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des Körpers, kann aber durch Vorschädigung schnell unter der Überbelastung leiden. Bänderdehnungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Luxation, Knorpelabnutzung erschwert Bewegungen und erzeugt Schmerzen.
Stürze auf den Hallenboden wirken meist auf die Handknochen, das Hand- und das Ellenbogengelenk. Da die Gelenke der oberen Extremität unversichtbar für die Ausübung des Handballs sind, werden bei Schwächen in diesem Bereich stabilisierende Sportbandagen getragen. Diese ermöglichen oft eine Teilnahme am Spiel, trotz Verletzung oder Anfälligkeit.
Prellungen, Stoßwunden und Brüche sind im Handball meist im Bereich der Unterarme zu finden. Diese leiden unter dem Aufprall auf den Boden, weshalb sie durch wärmende und stoßdämpfende Bandagen geschützt werden.
Da die Funktionstüchtigkeit der Hand essentiell für den Handballsport ist, wird viel Wert auf die Stabilisierung deses Gelenks gelegt. Ist eine instabile Gelenkkapsel bekannt, kann eine Handgelenkbandage eingesetzt werden. Eingebaute Stahlfedern oder Schienen stabilisieren das Gelenk, während elastische Materialien bestimmte Bewegungen zulassen. Ein Sturz auf den Hallenboden, der durch die Hand abgefangen wird, kann durch die Bandage gedämpft werden.
Zusätzlich sind im Handball Unterarmschoner häufig zu sehen. Auf der einen Seite haben sie eine wärmende Wirkung auf die Muskulatur des Arms, wodurch Zerrungen vorbeugt wird. Andererseits, schützen sie stoßdämpfend und polstern vor Stürzen auf den Boden. Hinzukommend können sie durch Kompression die Heilung schon vorhandener Prellungen fördern.
Handball ist ein Sport, in dem Körperkontakt und Stürze sehr häufig vorkommen. Neben Hand und dem Handgelenk ist die Kniescheibe ebenfalls ein Körperteil, der dabei als erstes in Mitleidenschaft gezogen wird. Kniebandagen, mit stoßresistentem Stoff, können vor Kniescheibenbrüchen schützen und manchmal gleichzeitig das Gelenk und seine Bänder stabilisieren.
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Handball: Sportbandagen können beim Handball Gelenke und Knochen entlasten.