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Sportbandagen

Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.

Laufen

Laufen ist ein sehr beliebter Sport in Großstädten, sowie auch auf dem Land. Ohne viel Vorbereitung kann in diese Sportart eingestiegen werden, da sie so gut wie überall durchführbar ist. Egal ob als Training für einen Marathon, den nächsten Stadtlauf oder einfach für das persönliche Work-out, Laufen trainiert Körper und Seele. Der Stoffwechsel wird angekurbelt und bleibt auch noch einige Zeit nach der sportlichen Betätigung aktiv. Obwohl Laufen als sportliche Aktivität leicht ausführbar ist, sollten einige Dinge vor dem Lossprinten beachtet werden. Für Menschen mit Übergewicht oder Fuß- und Beinfehlstellungen, ist es ein Muss sich über die Belastung auf Knochen und Gelenke bewusst zu sein.

Belastung der Gelenke und Knochen

Laufen stärkt zunächst die Beinmuskulatur, weshalb auf die Sprung- und Kniegelenke geachtet werden muss. Die korrekte Auswahl der Laufschuhe ist von großer Bedeutung. Ein Laufbandtest stellt fest, ob der Fuß beim Laufen leicht in Pro- oder Supination verfällt. Auch ohne vorherige Verletzungen kann der Bandapparat des Sprunggelenks leicht instabil sein. Dies bewirkt, auch bei normalem Gehen, eine geringe Fehlstellung im Gelenk. Beim Beobachten des Laufstils, kann im Fachhandel entschieden werden, ob es sich um eine normale Gangart, einen "Innenknicker" oder einen "Außenrandläufer" handelt. Ist der Sportschuh nicht auf das Sprunggelenk angepasst, besteht die Gefahr eines Umknickunfalls. Der Joggingschuh wirkt dem, durch innere Stützen in Sohle und am Schaft, entgegen. Ähnlich können Sportbandagen nach einer traumatischen Verletzung der Sprunggelenksbänder arbeiten. Schienen, kombiniert mit elastischem Material, schützen vor dem Ausrenken des Gelenks, während sie den Sport des Laufens weiterhin ermöglichen. Akut nach einer Überdehnung oder einem Riss, muss natürlich vom Laufen pausiert und das Gelenk geschont werden.

Ein weiteres Gelenk der Unteren Extremität, das der Belastung des Laufens standhalten muss, ist das Kniegelenk. Während der Sportart wird eine hohe Stoßbelastung auf den Körper ausgeübt. Besonders die knorpeligen Menisken werden schnell in Mitleidenschaft gezogen, da sie der Reibung, sowie dem Abstoßen und Auftreten standhalten müssen. Fehlstellungen der Gelenkachse sind Vorbelastungen, die beim Laufen Bänder und Gelenkkapsel schädigen können. Ist die Beinmuskulatur ausreichend gekräftigt, kann sie die Haltung unterstützen. Sonst können auch Sportbandagen, durch Halt und Wärme, das Kniegelenk vor weiterem Verschleiß bewahren.

Da Laufen mit einer konstanten Auf- und Abbewegung, durch das Auftreten und Abstoßen auf hartem Untergrund, verbunden ist, belastet es zusätzlich den Rücken. Die Krafteinwirkung auf die Wirbelgelenke wird beim gesunden Menschen, durch die fibrösen Bandscheiben, abgefedert. Diese Stoßdämpfung ist notwendig, um den Verschleiß der Wirbel zu minimieren. Ist dies nicht gewährleistet, kann es durch einen Bandscheibenvorfall zum Abdrücken des Rückenmarks kommen. Hiermit können Empfindungsstörungen und Muskellähmungen einhergehen. Eine kräftige Rückenmuskulatur und die richtige Haltung und Koordination bietet den größten Schutz vor einer solchen Erkrankung. Diverse Sportbandagen können mit Schienen und wärmendem Material helfen. Ist ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, kann jedoch nicht mit dem Laufen fortgefahren werden. Es handelt sich hierbei um eine ernstzunehmende Krankheit, die meist operativ behandelt werden muss. Dies beinhaltet körperliche Schonung und intensive Physiotherapie, zur Vermeidung weiterer neurologischer und orthopädischer Schäden.

Nützliche Bandagen

Fehlstellungen im Sprunggelenk sind sehr häufig, besonders bei Laufanfängern. Um einer Umknickverletzung vorzubeugen, ist zunächst die korrekte Auswahl der Sportschuhe notwendig. Zusätzlich können Knöchelbandagen, bei anfälligem Bandapparat im Sprunggelenk, eingesetzt werden. Da ein Umknickunfall in den meisten Fällen das obere Sprunggelenk betrifft, enthält die Bandage vorne oben eine stützende Schiene. Hinzukommend ist in die Sportbandage meist eine Fersenschiene, zur Schonung des unteren Sprunggelenks, eingearbeitet. Elastisches Material und Bewegungsfreiheit in den richtigen Bereichen, machen das Laufen weiterhin möglich. Akute Bänderrisse oder Dehnungen verhindern jedoch jegliche sportliche Aktivität. In diesen Fällen werden Knöchelbandagen und -schienen benutzt, die das Gelenk vollständig immobilisieren, um Bandapparat und Gelenk zu entlasten. Der Einstieg in das Laufen ist dann wieder mit bewegungsfähigen Sportbandagen möglich.

Während das Sprunggelenk meist durch traumatische Unfälle verletzt wird, ist im Knie- und in den Wirbelgelenken die Dauerbelastung schädigend. Das ständige Auf- und Abtreten unterstützt die Verschleißerscheinungen der knorpeligen Menisken im Knie, sowie der fibrösen Bandscheiben im Rücken. In beiden Fällen trägt eine stabile Muskelgrundlage stark zur Schonung der Gelenke mit bei. Hinzukommend können Sportbandagen eine Hilfe sein. Bei einem anfälligen Bandapparat im Kniegelenk, kann eine solche Kniebandage stützend wirken. Liegt eine Fehlstellung der Gelenkachse vor, beugt die Sportbandage weiterem Verschleiß, durch unausgeglichene Belastung, vor.

Auch im Rücken können Sportbandagen der Kraft auf Wirbelgelenke und Bandscheiben entgegenwirken. Hinzukommend bestehen Rückenbandagen meist aus wärmendem Material, welches die Arbeit der Muskulatur erleichtert. Die Aufwärmung der Beinmuskulatur durch solchen Stoff, schützt in diesem Bereich vor Muskelzerrungen und -rissen. Auch wenn Bandagen bei einer Anfälligkeit Schutz bieten, ist eine starke und gesunde Muskelgrundlage die beste Maßnahme gegen Verletzungen und Überbelastungen.

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Laufen: Sportbandagen können beim Laufen Gelenke und Knochen entlasten