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Sportbandagen

Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.

Rugby

Die Sportart des Rugbys ist überwiegend in Ländern wie Großbritannien und Neuseeland verbreitet und beliebt. Rugby stellt die Grundlage für den American Football dar, unterscheidet sich jedoch, hinsichtlich der Spielregeln und der Spielbekleidung, um einiges. Die Sportart wird von recht aggressiven Spielmanövern dominiert, da ein Gedränge oder das Umklammern und Tiefhalten durchaus erlaubt sind. Mit dem Ziel den ellipsoiden Spieball am Gegner vorbeizutragen, wird gekickt, gerannt und geschoben. Verletzungen und chronische Erkrankungen der Gelenke sind häufig, da die Spielbekleidung sich auf ein Minimum beschränkt und die Spieler kaum vor den Gefahren des Rugbys schützt.

Belastungen der Gelenke und Knochen

Gegensätzlich zum abgeleiteten Football, wird in dem, in England entstandenen, Rugby kaum Schutzbekleidung getragen. Aus diesem Grund, kommen zu den üblichen Gelenkschäden eines jeden Sports zusätzliche Belastungen hinzu. Stöße und Tritte sind im Gedränge, scrum genannt , äußerst häufig, weshalb zunächst Knochen und Gewebe unter Prellungen leiden können. Diese zeichnen sich durch Schürfwunden oder Hämatome aus, beeinträchtigen die Spieler eher wenig im weiteren Spielverlauf des Rugbys. Da die Bekleidung sich aus einem Trikot, kurzen Hosen, Kniestrümpfen und Stollenschuhen zsuammensetzt, sind hierbei vor allem Arme und Beine als freiliegende Körperteile betroffen.

Stürze auf diese Regionen, oft Oberarmknochen, Unterarmknochen oder Oberschenkel und Wade, gehen bei großem Unglück manchmal mit Brüchen einher. Gerade im Falle eines scrum oder eines Tackle, Spieltaktiken die mit viel Kraft und mehreren Spielern verbunden sind, kann es zu Unfällen wie diesen kommen. Eine kurze unvorteilhafte Belastung des Beines oder eine Verdrehung des Armes, kann dann zu einem Knochenbruch führen.

Zwei der wohl am meisten belasteten Gelenke sind die der unteren Extremität. Richtungswechsel und eine hohe Laufbelastung erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Sprunggelenksverletzung. Umknicken während des Rennens oder Springens überlastet meist das obere Sprunggelenk und kann es in seiner Stabilität beeinflussen. Außenbandrisse durch ein Supinationstrauma, Abknicken des Fußes über den äußeren Fußrand, ist eine häufige Verletzung eines jeden Laufsports. Hinzukommend wird durch Laufen, Springen und Treten das Kniegelenk beim Rugby übermäßig belastet. Obwohl das Training die Oberschenkelmuskulatur stärkt und somit das Kniegelenk in seiner Haltung und Funktion unterstützt, kann eine kurze Fehlbelastung verheerende Folgen haben. Meniskusschäden und Kollateralbandrisse sind die Verletzungen, die den Teilnehmer am Rugbyspielen für einige Zeit hindern können.

Wurftechniken im Rugby setzen ein intaktes Schultergelenk voraus. Die Funktion der Rotatorenmanschette wird durch die einzelnen Muskeln gestärkt und gesichert. Zunächst nutzt die Wufbewegung zunehmend die stabilisierende und ausgleichende Knorpellippe innerhalb des Schultergelenks ab, und macht sie anfällig für Schmerzen und weitere Erkrankungen. Überbelastungen können somit zu chronischen Schulterbeschwerden führen, die einen Rugbyspieler sehr einschränken können. Die Schulter wird auch genutzt, um sich während des Rugbys vor Schüben zu schützen oder Stöße selber auszuführen. Im Gedränge des Spiels bietet sie Halt vor den Krafteinwirkungen der gegnerischen Mannschaft. Diese Belastung kann nur durch eine stabile Muskelgrundlage verhindert werden, da sie sonst das Schultergelenk weiter schwächt. In diesem Fall können leichte Kräfte oder Stürze ausreichen, um das Gelenk zu luxieren und aus seiner normalen Stellung zu bewegen. Eine Schulterluxation ist eine Verletzung, bei der das Gelenk traumatisch aus der physiologischen Position bewegt wird und somit mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden ist

Nützliche Bandagen

Trotz seiner Brutalität und den Gefahren, die die Taktiken des Gedränges und des Umklammerns mit sich bringen, ist im Rugby nur eine beschränkte sportliche Schutzbekleidung gestattet. Die Grundausstattung setzt sich aus einem festen Trikot, Shorts, Kniestrümpfen und Stollenschuhen zusammen. Hinzukommend können Spieler zum Schutz leicht gepolsterte Schulterpolster unter dem Shirt oder eine dünne Kappe, als Ohrenschutz, tragen.

Prellungen und Brüche treten durch die hohen Krafteinwirkungen in diesem Sport vermehrt auf. Die minimale Bekleidung, die fast der des Fußballs gleicht, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer solchen Verletzung. Ein Oberschenkelbruch oder eine Humerusfraktur setzt einen Rugbyspieler soweit außer Gefecht, dass er an dem Sport nicht mehr teilnehmen kann. In manchen Fällen geht ein solcher Knochenbruch mit einer Operation, immer jedoch mit intensiver Physiotherapie und muskelstärkendem Aufbautraining einher. Um den Spieler für das Spiel des Rugbys wieder zu befähigen, können Oberschenkelbandagen verfrüht eine Stabilität ermöglichen.

Liegt ein Bänderriss im Bereich des Knies oder des Sprunggelenks vor, so kann dies das Gelenk in seiner Stabilität und Funktion beträchtlich einschränken. Eine solche Verletzung sollte im ersten Moment mit vollkommener Immobilisierung behandelt werden. Um einen schnellen Wiedereinstieg in den Sport zu ermöglichen, können stabilisierende Kniegelenkbandagen und Sprunggelenkbandagen eingesetzt werden. Eingearbeitete Schienen bieten den nötigen Halt, um gegen weitere Kräfte zu schützen. Elastisches Material macht die notwendigen Bewegungen möglich. Nicht nur in der Therapie einer bestehenden Verletzung werden diese Sportbandagen eingesetzt, sie können auch eine dauerhafte Lösung sein. Bänderrisse und -dehnungen können chronische Auswirkungen auf das Sprunggelenk und Kniegelenk haben. Um weiteren Verletzungen vorzubeugen, gibt es Sportbandagen, die genug Bewegungsfreiheit für den Rugbysport bieten und den Spieler gleichzeitig schützen.

Schulterluxationen, die durch die große Belastung dieses Gelenks im Rugby häufig vorkommen, sind Verletzungen, die eine weitere Teilnahme an dem Sport unmöglich machen. Das ausgekugelte Schultergelenk muss unverzüglich wieder eingerenkt werden, damit Folgeschäden verhindert werden können. Einmal aus seiner physiologischen Stellung gebracht, ist das Gelenk geschwächt und gelockert. Das Schultergelenk ist somit anfällig für weitere Traumen. Würfe und Stöße überlasten dieses Gelenk und nutzen stabilisierende Faktoren wie Gelenkknorpel und Bandapparat weiter ab. Um eine chronische Erkrankung des Schultergelenks zu verhindern, sollte für einige Zeit eine Schulterbandage getragen werden, die eine Sportpause voraussetzt. Hinzukommend sind muskelstärkende Trainingsmaßnahmen von Nöten. Sportbandagen, die das Schultergelenk in seiner Funktion unterstützen gibt es leider nicht, da eine Bandage die Bewegungen der Rotatorenmanschette sehr einschränkt. Schulterpolster, in das Trikot meist eingearbeitet oder darunter getragen werden, schützen lediglich vor Krafteinwirkung und Prellungen.

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Rugby: Sportbandagen können beim Rugby Gelenke und Knochen entlasten