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Sportbandagen

Schutz für Knochen und Gelenke durch das Tragen von Sportbandagen beim Sport.

Volleyball

Volleyball ist ein Sport, der durch seine Abwandlung zum Beachvolleyball besonders im Sommer immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. In der Halle stehen sich zwei Mannschaften á sechs Spielern oder Spielerinnen durch ein Netzt getrennt gegenüber. Mit dem Ziel den Ball auf den Boden der gegnerischen Mannschaft zu befördern, wird gepritscht, gebaggert, geschmettert und geblockt. Trotz des relativ geringen Körperkontakts, kommt es häufig zu Verletzungen, da Volleyball diverse Gelenke belastet. Im Gegensatz dazu steht Beachvolleyball. Hier federt der Sand einiges an Kraft und Belastung ab.

Belastungen

Volleyball, als Hallensport, übt hohe Belastungen auf einige Gelenke des Körpers aus.

Besonders die Spielmanöver des Schmetterns oder Blockens beinhalten Sprünge, die, durch die Landung, auf das Sprunggelenk wirken. Ist diese Kraft, die nach einem Aufprall auf das Gelenk und seine Bänder ausgeübt wird, zu groß, kann es zu Überdehnungen und Einrissen kommen. Diese müssen mit stabilisierenden Schienen und Bandagen stillgelegt werden, welche eine weitere Teilnahme am "sprunghaften" Volleyball für einige Zeit unmöglich machen.

Das Blocken birgt, auf Grund der Wucht des ankommenden Balles, auch für das Schultergelenk einige Gefahren. Zusätzlich belasten auch das Baggern und Pritschen dieses Gelenk und üben zehrende Kräfte auf dessen Bandapparat aus. Wird mit dem Training fortgefahren, besteht die Gefahr einer Entzündung im Bereich des Schultergelenks. Hinzukommend kann das zunehmend instabile Gelenk das Blockend weniger abfedern, die Wahrscheinlichkeit einer traumatischen Luxation steigt. In diesem Falle ist, nach dem Einrenken, das Tragen einer Schulterbandage nötig, die das Kugelgelenk einschränkt und den Schultergürtel immobilisiert.

Auch die kleinen, filigranen Fingergelenke und- knochen werden durch das Pritschen im Volleyball oft in Mitleidenschaft gezogen. Die Bewegung fördert ein Umknicken der Finger in unnatürliche Richtung und somit deren Ausrenkung oder Bruch. Auch hier gibt es kaum eine Möglichkeit einer Auszeit vom Volleyball zu umgehen.

Sprünge die im Volleyball, besonders beim Blocken am Netz, vorgenommen werden, haben auch eine abnutzende Wirkung auf das Kniegelenk. Um die Kniescheibe vor Prellungen zu schützen und sich schmerzfrei auf die Knie fallen lassen zu können, tragen Volleyballspieler oft gepolsterte Knieschoner. Diese enthalten jedoch selten stabilisierende Anteile, weshalb die Krafteinwirkung eines Aufpralls nach einem Sprung dieselbe bleibt.

Bandagen

Dadurch, dass das Volleyballspiel sehr von Sprüngen geprägt ist, kann eine Knöchelbandage hilfreich sein. Während sie die Kräfte auf das obere und untere Sprunggelenk abfedert und dämpft, kann die Sportbandage nicht nur vorsorglich eingesetzt werden. Anfällige Volleyballspieler, die bereits unter einer Sprunggelenksschwäche und einem instabilen Bandapparat leiden, können das Gelenk durch die Sportbandage unterstützen. Fersen- und Knöchelgurte, in die Bandage eingearbeitet, stabilisieren das Sprunggelenk und vermindern die Anfälligkeit.

Ein weiteres Gelenk, was unter den Sprüngen leidet, ist das Kniegelenk. Hierbei sind Kniebandagen nötig, welche gleichzeitig die Kniescheibe polstern und die größte Bewegungsfreiheit im Gelenk ermöglichen. Stützende Anteile sollten die Belastung auf Gelenk und Bänder vermindern.

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Volleyball: Sportbandagen können beim Volleyball Gelenke und Knochen entlasten